Tipps gegen die Herbst- oder Winterdepression

Kennt ihr das? Es ist Dezember, die besinnlichste Zeit des Jahres wo man eigentlich vor Liebe nur so sprühen sollte aber irgendwie..ja, irgendwie ist der Wurm drin. Man sollte sich doch freuen denn uns geht es im Vergleich mit dem Rest der Welt ja doch ziemlich gut, aber so sehr man sich auch bemüht, es ist als würde sich ein düsteres Schleier über uns und unsere Umwelt legen. Man ist antriebslos, fragt sich bei jeder Tätigkeit nach deren Sinn und hat ganz einfach die Leichtigkeit des Seins verloren..

Sollte es euch auch so gehen und ihr erkennt eine gewisse Regelmäßigkeit darin (also dass ihr eine ähnliche Verstimmung in vergangenen Jahren auch schon um die gleiche Zeit hattet), so ist die Wahrscheinlichkeit groß dass ihr an einer Herbst- bzw. Winterdepression leidet. Natürlich ist es unumgänglich dass ihr einen Arzt aufsucht, ganz einfach auch damit eventuelle organische Ursachen ausgeschlossen werden können und - wenn es gar nicht anders geht - auch medikamentös behandelt werden könnt.


Was kann ich selbst gegen eine saisonale Depression tun?

Es gibt schon einige Dinge die ihr selbst tun könnt damit es euch besser geht und diese habe ich euch hier in einer Liste zusammengefasst:

  • Spazieren gehen: eine Herbst- bzw.W interdepression entsteht vor allen weil unser Körper an Lichtmangel leidet. Deswegen: raus an die frische Luft mit euch! Macht ausgedehnte Spaziergänge und genießt die ohnehin sehr raren Sonnenstrahlen. Und auch wenn keine Sonne vom Himmel lacht: selbst durch den wolkigen Winterhimmel dringt das Licht zu uns durch - also so viel möglich draußen aufhalten und geschlossene Räume so gut es geht meiden. Die beste Medizin ist ein einstündiger Spaziergang - und das täglich!

  • Macht Sport: doppelt gut natürlich auch draußen und an der frischen Luft. Sport kurbelt den Kreislauf an, er vertreibt trübe Gedanken und vermittelt euch noch dazu das Gefühl etwas geschafft zu haben. 

  • Werdet kreativ: lasst alte Hobbies aufleben, es sind oft auch ganz simple Tätigkeiten wie Mandalas ausmalen oder die im Moment so trendigen Malbücher für Erwachsene . Ich weiß es ist sehr schwer sich zu etwas aufzuraffen wenn man an einer depressiven Verstimmung leidet aber gerade wenn man im "Flow" ist kann man oft die lästigen Gedanken abschalten.

  • Tut Gutes: manchen Menschen hilft es auch anderen zu helfen weil sie dadurch das Gefühl haben etwas sinnvolles zu tun, also versucht es einfach!

  • Bringt mehr Licht in euer Leben: da diese Art der depressiven Verstimmung durch den Lichtmangel entsteht kann man ihr auch etwas mit zusätzlichen Lichtquellen entgegenwirken. Also stellt zusätzliche Lampen auf, nehmt stärkere Glühbirnen und sorgt für eine gute Beleuchtung in eurem Zuhause.


Abschließend möchte ich nochmal erwähnen: dies sind die Möglichkeiten euch selbst zu helfen, scheut euch aber keinesfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen! Manchmal ist man einfach zu tief in einer Depression um sich alleine aufzurappeln, da ist euer Arzt der beste Ansprechpartner um euch mit pflanzlichen Mitteln oder falls nötig auch Antidepressiva zu helfen! Es ist keine Schande an einer Depression zu leiden, es ist eine Krankheit wie jede andere auch, nur dass sie eben den Geist mehr als den Körper betrifft. 

Ich wünsche euch eine schöne und helle Winterzeit :)

Alles Liebe

Sabine

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